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Neue Ideen für neues Mannschaftsfahrzeug
Förderverein der Feuerwehr Carolinensiel sammelt weiter Speden / Unterstützung für die Jugend / Spendenkonto
Der alte Wagen ist abgängig. Die TÜV-Plakette wird er wohl nicht mehr bekommen.
Carolinensiel / Was tun, wenn die Haushaltslage der Kommune keine Sonderwünsche mehr zulässt? Jedenfalls nicht den Kopf in den Sand stecken, das haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel gesagt und einen Förderverein gergründet.
„Die Stadt schafft die Dinge für die Feuerwehr an, die nötig sind, aber ein Mannschafttransportwagen wird seitens der Verwaltung nicht finanziert“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Jens Fremy. Weil aber dieser Wagen für die 16 Mädchen und Jungen der Jugendwehr und für die 31 Aktiven unbedingt notwendig ist, hat man sich entschlossen, eben diesen gemeinnützigen Verein, der in der Lage ist, Spendenquittungen auszustellen, zu gründen. Und der Vorstand um Fremy, den zweiten Vorsitzenden Thomas Gruben, Kassenwart Eike Cornelius und Schriftwart Michael Budnick hat ein großes Herz, denn es ist nicht nur das Fahrzeug, auch an einigen anderen Stellen kann die Wehr noch finanzielle Unterstützung gebrauchen. So hat der Förderverein, der im März vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde und jetzt 50 Mitglieder zählt, bereits die Überführung einer Garage finanziert, sich um die Anschaffung eines Bootes mit Rettungssatz, das dank Sponsoren des Carolinensiel Gewerbevereins und der Sparkasse LeerWittmund gekauft werden konnte, gekümmert und für den Tag der Feuerwehr die Beschilderung bezahlt. Erst kürzlich konnten die Mitglieder der Clinsieler Jugendwehr auch eine Spielekiste im Wert von 250 Euro überreichen (wir berichteten). Großes Ziel bleibt aber der Mannschaftstransportwagen, der einen geschätzten Wert von 15.000 Euro hat. „Wir gehen schon von einem Gebrauchten aus, neu ist er einfach zu teuer“ sagt Thomas Gruben. Derzeit besitzt die Wehr zwar ein solches Fahrzeug, das 1992 gebraucht gekauft wurde, aber ob der Wagen noch einmal durch den TÜV geht, das wird von den Feuwehrleuten stark bezweifelt. „Wir brauchen das Auto vor allem für die Jugendfeuerwehr, wenn wir irgendwo hinfahren möchten“, erklärt Eike Cornelius. Er hat den Blick über die Fiananzen und weiß, derzeit verzeichnet das Konto des Vereins lediglich ein Drittel des benötigten Geldes. „Wir sind angewiesen aus Spenden, sonst bekommen wir das nicht zusammen“, sagt der Kassenwart. Um auf sich aufmerksam zu machen, hat der Verein auch 3000 Flyer drucken lassen und rührt weiter ordentlich die Werbetrommel. „Es ist unser sehnlichster Wunsch, das Fahrzeug im nächsten Jahr anschaffen zu können, sonst haben wir bald keines mehr“, sagt Fremy und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
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